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Steigender Wasser- und Stromverbrauch

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Nicht nur Kleinstädte und Dörfer, sondern auch Großstädte wie New York, Cleveland und Detroid erlebten in den vergangen Jahren einige Stromausfälle. Im Englischen wird ein Stromausfall auch als "Blackout" bezeichnet, eine totale Finsternis als Resultat einer elektrischen Störung. Da stellt sich doch die Frage, was passiert, wenn die veralteten Stromnetze nicht mehr genügend Strom für die steigende Bevölkerungsanzahl mit dem immer höher werdenden Stromverbrauch liefern kann. Doch nicht nur beim Strom, auch bei der Wasserversorgung steht die USA in der Zukunft vor einem großen Problem.

Bis zum Jahr 2040 sollen die USA weitere 100 Millionen Menschen bewohnen. Damit steigt die Bevölkerung von Amerika schneller, als das in anderen entwickelten Ländern der Fall ist. Durch das Bevölkerungswachstum braucht das Land allein im Energiesektor mehr als 500 mittelgroße Kraftwerke um die mehr benötigte Energie im Jahr 2030 abdecken zu können. Dies bestätigte die "Energy Information Administration".

Und auch beim Wasserverbrauch sieht es nicht anders aus. Geht man davon aus, dass der Pro-Kopf Wasserverbrauch von Häusern, Industrie und der Landwirtschaft weiterhin 1500 Gallonen beträgt, dann braucht die USA weitere 150 Milliarden Gallonen Wasser pro Tag.

Damit die USA nicht auf einen Kollaps zusteuert, müssen Innovationen her!

So muss auf jeden Fall das Stromnetz ausgebessert werden. In Anaheim, Kalifornieren, setzt man deswegen auf "unsichtbaren Strom". So befindet sich ein Großteil des Stromnetzes unter der Erde. Das spart wiederum teuren Baugrund.

Und auch die Wasserversorgung muss ausgebaut werden. So wurde 1995 vom West Basin Municipal Water District in Carson kein Wasser aufbereitet, nun sind es 35 Millionen Gallonen pro Tag! Das wiederum ist genügend Wasser für 78.000 Haushalte, Wasser auf das man früher verzichtete. Und das ist erst der Anfang bis 2020 soll sich die Menge des neu aufbereiten Wassers verdoppeln!

Eine effizientere Nutzung des Wassers machen nach Angaben der Verantwortlichen vor allem neue Technologien möglich. So wird dadurch nicht nur die Menge an Energieverbrauch für die Produktion von Wasser gesenkt, sondern auch das "recycling", also aufbereiten von Abwasser ermöglicht. So wird das Abwasser entsprechend behandelt und dann an die Industrie wieder weiter verkauft. Es macht einfach Sinn, Wasser mehr als nur einmal zu gebrauchen. Zwar hat das aufbereitete Wasser meist keine Trinkwasserqualität, aber das macht auch gar nichts. So sieht man beim Bau von neuen Häusern nun schon zwei Leitungen, eine für das Trinkwasser und die andere für das aufbereitete Wasser, dass zum Beispiel für das Putzen des Autos genutzt werden kann.

Ein weiteres Thema, dass für die Zukunft eine wichtige Rolle spielen könnte, ist die Entsalzung. Jedem dürfte klar sein, dass die Ozeane eine Menge an Wasser besitzt. Durchsetzt von Salz, kann es aber vom Menschen nicht getrunken werden, ohne das er Gesundheitsprobleme langfristig bekommt. Deswegen muss das Salz vom Wasser getrennt werden. Zwar wird die Entsalzung schon eingesetzt, ist momentan aber noch relativ aufwändig. Deswegen muss hier weiter geforscht werden, um an weiteres Trinkwasser zu gelangen.

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